Magendrehung
3 juillet 2016
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Magendrehung beim Hund: Symptome erkennen und Leben retten
Bei einer Magendrehung (Magentorsion) dreht sich der Magen um seine eigene Achse. Dadurch werden Ein- und Ausgang des Magens verschlossen und wichtige Blutgefäße abgeschnürt. Gase und Flüssigkeiten können nicht mehr entweichen, der Magen bläht sich zunehmend auf und übt Druck auf andere Organe aus. Gleichzeitig wird die Blutversorgung beeinträchtigt, was innerhalb kurzer Zeit zu einem lebensbedrohlichen Kreislaufversagen führen kann. Eine Magendrehung ist immer ein tiermedizinischer Notfall.
Typische Symptome sind starke Unruhe, häufiges Aufstehen und Hinlegen, starkes Hecheln, vermehrter Speichelfluss, erfolglose Versuche zu erbrechen, ein aufgeblähter oder harter Bauch, Schmerzen im Bauchbereich, Schwäche, blasse Schleimhäute sowie Kreislaufprobleme. Viele Hunde wirken sichtbar unwohl und finden keine Ruhe.
Auch Stress und Nervosität gelten als mögliche Risikofaktoren. Feste Routinen und eine entspannte Fütterungssituation können dazu beitragen, das Risiko zu reduzieren. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es jedoch leider nicht.
Hunde, die häufiger von einer Magendrehung betroffen sind, sind unter anderem: Deutsche Doggen, Deutsche Schäferhunde, Weimaraner, Dobermänner, Rottweiler, Berner Sennenhunde, Neufundländer, Landseer und Irish Setter. Grundsätzlich kann jedoch jeder Hund eine Magendrehung erleiden – unabhängig von Alter oder Rasse.
Bei Hunden mit besonders hohem Risiko kann in Absprache mit dem Tierarzt eine sogenannte Gastropexie in Betracht gezogen werden. Dabei wird der Magen operativ an der Bauchwand befestigt, um das Risiko einer Magendrehung deutlich zu reduzieren.
Fazit: Die Magendrehung beim Hund ist einer der gefährlichsten tiermedizinischen No
Was ist eine Magendrehung beim Hund?
Typische Symptome sind starke Unruhe, häufiges Aufstehen und Hinlegen, starkes Hecheln, vermehrter Speichelfluss, erfolglose Versuche zu erbrechen, ein aufgeblähter oder harter Bauch, Schmerzen im Bauchbereich, Schwäche, blasse Schleimhäute sowie Kreislaufprobleme. Viele Hunde wirken sichtbar unwohl und finden keine Ruhe.
Was tun bei einer Magendrehung?
Haben Sie auch nur den Verdacht, dass Ihr Hund von einer Magendrehung betroffen sein könnte, sollten Sie sofort handeln. Rufen Sie umgehend eine Tierklinik oder einen tierärztlichen Notdienst an und transportieren Sie Ihren Hund schnellstmöglich dorthin. Verzichten Sie auf Hausmittel und bieten Sie weder Futter noch Wasser an. Die einzige wirksame Behandlung ist eine schnelle Operation. Je früher die Behandlung erfolgt, desto höher sind die Überlebenschancen Ihres Hundes.Wie kann es zu einer Magendrehung kommen?
Die genaue Ursache einer Magendrehung ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, die das Risiko erhöhen können. Dazu gehören große und tiefbrüstige Hunde, höheres Alter, eine familiäre Veranlagung, sehr große Futterportionen, hastiges Fressen, starke Belastung direkt nach dem Fressen sowie Stresssituationen.
Wichtig zu wissen: Eine Magendrehung kann auch auftreten, wenn der Hund vorher nicht getobt hat. In manchen Fällen entsteht sie nachts oder in völliger Ruhe. Hunde, deren Eltern oder Geschwister bereits betroffen waren, scheinen ebenfalls ein erhöhtes Risiko zu besitzen.
Wie kann ich einer Magendrehung vorbeugen?
Verteilen Sie die tägliche Futtermenge möglichst auf mehrere kleine Mahlzeiten statt auf eine große Portion. Schlingt Ihr Hund sein Futter hastig herunter, können spezielle Anti-Schling-Näpfe helfen. Direkt nach dem Fressen sollten intensive Bewegung, Hundesport oder wildes Toben vermieden werden. Ein ruhiger Verdauungsspaziergang ist meist die bessere Wahl.Auch Stress und Nervosität gelten als mögliche Risikofaktoren. Feste Routinen und eine entspannte Fütterungssituation können dazu beitragen, das Risiko zu reduzieren. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es jedoch leider nicht.
Hunde, die häufiger von einer Magendrehung betroffen sind, sind unter anderem: Deutsche Doggen, Deutsche Schäferhunde, Weimaraner, Dobermänner, Rottweiler, Berner Sennenhunde, Neufundländer, Landseer und Irish Setter. Grundsätzlich kann jedoch jeder Hund eine Magendrehung erleiden – unabhängig von Alter oder Rasse.
Bei Hunden mit besonders hohem Risiko kann in Absprache mit dem Tierarzt eine sogenannte Gastropexie in Betracht gezogen werden. Dabei wird der Magen operativ an der Bauchwand befestigt, um das Risiko einer Magendrehung deutlich zu reduzieren.
Fazit: Die Magendrehung beim Hund ist einer der gefährlichsten tiermedizinischen No