Streusalz und Schnee, oft gefressen vom Hund. Ist das ein Problem?
9 de diciembre de 2017
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Streusalz und Schnee: Wie gefährlich sind sie für Hunde?
Sobald die ersten Schneeflocken fallen und die Wintersonne lockt, genießen viele Hunde ausgedehnte Spaziergänge in der kalten Jahreszeit. Doch Schnee, Eis und gestreute Wege bergen auch einige Risiken für unsere Vierbeiner. Besonders Streusalz kann die empfindlichen Hundepfoten reizen und beim Ablecken der Pfoten in den Körper gelangen.
Doch wie gefährlich ist Streusalz wirklich? Und warum fressen viele Hunde eigentlich Schnee?
Doch wie gefährlich ist Streusalz wirklich? Und warum fressen viele Hunde eigentlich Schnee?
Ist Streusalz für Hunde gefährlich?
Streusalz besteht überwiegend aus verschiedenen Salzen, die Straßen und Gehwege eisfrei halten sollen. Gelangt eine kleine Menge über die Pfoten oder beim Schnüffeln in den Körper, ist dies in der Regel nicht gefährlich.
Nimmt ein Hund jedoch größere Mengen Streusalz auf, können Beschwerden auftreten. Mögliche Folgen sind:
Nimmt ein Hund jedoch größere Mengen Streusalz auf, können Beschwerden auftreten. Mögliche Folgen sind:
- Reizungen von Maul und Schleimhäuten
- vermehrter Durst
- Magen-Darm-Beschwerden
- Erbrechen
- Durchfall
Achtung: Frostschutzmittel sind besonders gefährlich
Während Streusalz meist lediglich zu Reizungen und Magenproblemen führt, können Frostschutzmittel lebensgefährlich sein.
Viele Frostschutzmittel enthalten Ethylenglykol. Diese Flüssigkeit schmeckt für Hunde aufgrund ihres leicht süßlichen Geschmacks oft attraktiv. Bereits kleine Mengen können zu schweren Vergiftungen führen.
Mögliche Symptome sind:
Viele Frostschutzmittel enthalten Ethylenglykol. Diese Flüssigkeit schmeckt für Hunde aufgrund ihres leicht süßlichen Geschmacks oft attraktiv. Bereits kleine Mengen können zu schweren Vergiftungen führen.
Mögliche Symptome sind:
- Taumeln oder unsicherer Gang
- Erbrechen
- starke Unruhe
- vermehrter Durst
- Krampfanfälle
- Bewusstlosigkeit
Was tun, wenn der Hund Streusalz gefressen hat?
Hat Ihr Hund größere Mengen Streusalz aufgenommen oder zeigt Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall, sollten Sie Ihren Tierarzt kontaktieren.
Wichtig ist:
Wichtig ist:
- ausreichend frisches Wasser anbieten
- den Hund beobachten
- bei Beschwerden tierärztlichen Rat einholen
- Verpackungen von Streusalz oder Frostschutzmitteln aufbewahren, falls eine Aufnahme vermutet wird
Wie verhindere ich, dass mein Hund Streusalz frisst?
Viele Hunde lecken aus Neugier an Schnee, Pfützen oder gestreuten Wegen. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig ein zuverlässiges Abbruchsignal wie „Nein“ oder „Aus“ zu trainieren.
Zusätzlich sollten Streusalz und Frostschutzmittel immer außerhalb der Reichweite von Haustieren gelagert werden.
Zusätzlich sollten Streusalz und Frostschutzmittel immer außerhalb der Reichweite von Haustieren gelagert werden.
Wie schütze ich die Pfoten meines Hundes vor Streusalz?
Noch wichtiger als die Aufnahme über das Maul ist häufig die Belastung der Pfoten. Streusalz kann die Ballen austrocknen und zu kleinen Rissen führen.
So schützen Sie die Hundepfoten im Winter:
So schützen Sie die Hundepfoten im Winter:
- Pfoten vor dem Spaziergang mit Pfotenbalsam pflegen
- bei empfindlichen Hunden Hundeschuhe (Booties) verwenden
- Haare zwischen den Ballen regelmäßig kürzen
- Pfoten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abspülen
- Ballen regelmäßig kontrollieren
Warum fressen Hunde Schnee?
Viele Hunde fressen Schnee aus Neugier, Spieltrieb oder einfach aus Freude am Winter. Oft beginnt das bereits im Welpenalter beim Spielen mit Schneebällen oder beim Herumtoben im Schnee.
Kleine Mengen Schnee sind meist unproblematisch.
Kleine Mengen Schnee sind meist unproblematisch.
Kann Schnee Hunde krank machen?
Wenn Hunde größere Mengen Schnee fressen, kann dies den Magen reizen. Mögliche Folgen sind:
Deshalb sollten Hunde möglichst nicht gezielt zum Schneefressen animiert werden.
- Magenschleimhautreizungen
- Erbrechen
- Durchfall
- Bauchschmerzen
Deshalb sollten Hunde möglichst nicht gezielt zum Schneefressen animiert werden.
Fazit: Vorsicht bei Streusalz und Schnee
Winterspaziergänge machen den meisten Hunden großen Spaß. Mit etwas Aufmerksamkeit lassen sich die Risiken jedoch deutlich reduzieren.
Schützen Sie die Pfoten Ihres Hundes vor Streusalz, spülen Sie die Ballen nach dem Spaziergang ab und achten Sie darauf, dass Ihr Vierbeiner weder größere Mengen Schnee noch Frostschutzmittel aufnimmt.
So steht unbeschwerten Winterabenteuern im Schnee nichts im Weg.
Schützen Sie die Pfoten Ihres Hundes vor Streusalz, spülen Sie die Ballen nach dem Spaziergang ab und achten Sie darauf, dass Ihr Vierbeiner weder größere Mengen Schnee noch Frostschutzmittel aufnimmt.
So steht unbeschwerten Winterabenteuern im Schnee nichts im Weg.