Turnspaß für jeden Hund: Hürdenlauf
Der Hürdenlauf gehört zu den beliebtesten Beschäftigungsspielen für Hunde. Er fördert Koordination, Körpergefühl, Konzentration und stärkt gleichzeitig die Bindung zwischen Mensch und Hund. Das Beste daran: Die Übung lässt sich nahezu überall umsetzen – im Garten, auf Spaziergängen oder sogar im Wohnzimmer.
Hilfsmittel: zusammengerollte Decken, Besenstiele, Leinen, Stühle, Kissen oder andere sichere Gegenstände, die sich als kleine Hindernisse eignen.
Bauen Sie zunächst zwei bis drei niedrige Hindernisse auf. Für Einsteiger sollten diese so niedrig sein, dass Ihr Hund bequem darüber steigen kann. Sicherheit steht immer an erster Stelle: Verwenden Sie nur stabile Gegenstände, die nicht umkippen oder Ihren Hund verletzen können.
Führen Sie Ihren Hund nun mit einem Leckerli, einem Spielzeug oder einem freundlichen Signal langsam an das erste Hindernis heran. Lassen Sie ihn zunächst darüber steigen und loben Sie ihn direkt für jeden Erfolg. Sobald Ihr Hund die Übung verstanden hat und sich sicher fühlt, können Sie das Tempo leicht erhöhen oder ihn mit etwas Schwung über die Hürde führen.
Gehen Sie anschließend genauso mit den weiteren Hindernissen vor. Wenn alle einzelnen Stationen problemlos funktionieren, können Sie die Hindernisse zu einem kleinen Parcours verbinden. Begleiten Sie Ihren Hund dabei seitlich und motivieren Sie ihn ruhig und positiv durch die einzelnen Aufgaben.
- Belohnen Sie Ihren Hund besonders am Anfang nach jeder erfolgreich gemeisterten Hürde.
- Kurze Trainingseinheiten von 5 bis 10 Minuten sind oft effektiver als lange Übungsstunden.
- Auf Spaziergängen eignen sich Baumstämme, niedrige Mauern oder natürliche Hindernisse hervorragend als Trainingsmöglichkeiten.
- Welpen, Senioren und Hunde mit Gelenkproblemen sollten nur sehr niedrige Hindernisse überwinden.
- Der Spaß steht immer im Vordergrund – vermeiden Sie Druck und überfordern Sie Ihren Hund nicht.