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Die Hunde-Erkältung – Was tun?

Kalte Temperaturen, Regen und Wind machen nicht nur uns Menschen zu schaffen – auch Hunde können sich erkälten. Gerade in der Übergangszeit oder im Winter lohnt es sich, auf mögliche Symptome zu achten und den Vierbeiner bei Bedarf zu unterstützen.


Ist mein Hund erkältet? – Typische Anzeichen erkennen


Eine Erkältung beim Hund äußert sich häufig durch ähnliche Symptome wie beim Menschen. Achten Sie besonders auf folgende Anzeichen:
  • Verminderter Appetit
  • Laufende oder verstopfte Nase
  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Husten oder Räuspern, teilweise mit Würgereiz
  • Erhöhte Körpertemperatur oder Fieber
Die normale Körpertemperatur eines gesunden Hundes liegt zwischen 38 °C und 39 °C. Liegt sie deutlich darüber oder verschlechtert sich der Allgemeinzustand Ihres Hundes, sollten Sie tierärztlichen Rat einholen.


Was hilft bei einer Erkältung?


Das Immunsystem unterstützen
Eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Nährstoffen kann das Immunsystem Ihres Hundes unterstützen. Viele Obst- und Gemüsesorten liefern wertvolle Vitamine und Antioxidantien. Geeignet sind beispielsweise Äpfel, Karotten oder Kürbis – natürlich immer in hundegerechten Mengen und gut verträglich zubereitet.

Ausreichend trinken
Hunde mit Schnupfen oder Fieber verlieren häufig mehr Flüssigkeit als gewöhnlich. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Vierbeiner ausreichend trinkt. Falls Ihr Hund wenig Interesse am Wassernapf zeigt, kann etwas lauwarmes Wasser im Futter helfen, die Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen.

Auch eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit kann die Atemwege unterstützen. Ein Luftbefeuchter oder feuchte Handtücher auf der Heizung können dazu beitragen, trockene Raumluft angenehmer zu machen.

Ruhe und Erholung
Genau wie wir Menschen brauchen auch Hunde bei einer Erkältung ausreichend Ruhe. Verzichten Sie bei Fieber oder starkem Unwohlsein auf lange Spaziergänge, intensives Spielen oder sportliche Aktivitäten.

Sobald sich der Zustand verbessert, können kurze und ruhige Spaziergänge wieder langsam in den Alltag integriert werden. Sorgen Sie außerdem dafür, dass Ihr Hund einen warmen, trockenen und gemütlichen Schlafplatz hat, an dem er sich ungestört erholen kann.

Wann sollte ein Tierarzt aufgesucht werden?
Leichte Erkältungssymptome bessern sich häufig innerhalb weniger Tage. Halten die Beschwerden jedoch länger als eine Woche an, steigt die Körpertemperatur deutlich an oder treten Atemprobleme auf, sollte Ihr Hund tierärztlich untersucht werden.

Gerade bei Welpen, Senioren oder Hunden mit Vorerkrankungen ist Vorsicht geboten. Eine frühzeitige Behandlung kann helfen, schwerwiegendere Erkrankungen zu vermeiden und Ihrem Vierbeiner eine schnelle Genesung zu ermöglichen.

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