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Krankheitsanzeichen Ihres Hundes-hier ein paar Beispiele

Durchfall:
Durchfall beim Hund kann viele Ursachen haben: falsche Ernährung, Futterumstellung, Stress, Parasiten, Infektionen oder auch das Fressen von Schnee oder unverträglichen Stoffen. Hält der Durchfall länger an, ist Blut im Kot zu sehen oder wirkt der Hund zusätzlich matt, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Erbrechen:
Gelegentliches Erbrechen muss nicht sofort ein Zeichen für eine schwere Erkrankung sein. Manche Hunde erbrechen, wenn sie zu schnell oder zu viel gefressen haben. Wiederholtes Erbrechen, Erbrechen mit Blut, Fieber, Schwäche oder der Verdacht auf einen verschluckten Fremdkörper sind jedoch Warnsignale. In diesen Fällen sollte der Hund tierärztlich untersucht werden.

Fieber:
Fieber weist häufig auf Infektionen, Entzündungen oder andere Erkrankungen hin. Typische Anzeichen können Mattigkeit, Appetitlosigkeit, warme Ohren, trübe Augen oder ein verändertes Allgemeinverhalten sein. Sicher feststellen lässt sich Fieber beim Hund jedoch nur durch rektales Messen mit einem Thermometer. Bei deutlich erhöhter Temperatur sollte ein Tierarzt kontaktiert werden.

Schlittenfahren:
Wenn ein Hund mit dem Hinterteil über den Boden rutscht, kann das auf Probleme mit den Analdrüsen, Juckreiz, Parasiten oder Reizungen im Afterbereich hinweisen. Auch Fremdkörper oder Entzündungen sind möglich. Hält das Verhalten an, sollte der Tierarzt die Ursache abklären.

Kopfschütteln:
Häufiges Kopfschütteln kann auf eine Ohrenentzündung, Ohrmilben, Fremdkörper oder verhärtetes Ohrenschmalz hindeuten. Da Ohrenprobleme schmerzhaft sein können, sollte der Hund zeitnah untersucht werden.

Lahmheit:
Lahmt ein Hund, können Verletzungen, Verstauchungen, Gelenkprobleme, ein Bänderriss, Arthrose oder auch eine Fraktur dahinterstecken. Besonders wenn die Lahmheit plötzlich auftritt, der Hund starke Schmerzen zeigt oder das Bein gar nicht belastet, ist ein Tierarztbesuch notwendig.

Husten und Niesen:
Husten oder Niesen können durch Reizungen, Fremdkörper, Infektionen, Allergien oder Atemwegserkrankungen entstehen. Kommen Fieber, Mattigkeit, Atemnot oder anhaltender Husten hinzu, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.

Starker Maulgeruch:
Starker Maulgeruch kann auf Zahnstein, Zahnfleischentzündungen, faule Zähne, Verdauungsprobleme oder Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich hinweisen. Eine Kontrolle von Zähnen und Maulhöhle ist sinnvoll.

Geschwulste und Knoten:
Eine Schwellung oder Geschwulst kann harmlos sein, sollte aber immer beobachtet werden. Wächst der Knoten schnell, verändert er sich oder bereitet er Schmerzen, sollte der Tierarzt ihn untersuchen.

Ständiges Kratzen und Beißen:
Dauerhaftes Kratzen, Lecken oder Beißen kann auf Flöhe, Milben, Allergien, Hautentzündungen oder Schmerzen hinweisen. Auch kahle Stellen, Rötungen oder Schuppen sollten ernst genommen werden.

Fazit:
Viele Symptome wirken zunächst harmlos, können aber auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen. Entscheidend ist immer der Gesamteindruck: Frisst und trinkt der Hund normal? Wirkt er munter oder matt? Hat er Fieber, Schmerzen oder Blut im Kot oder Erbrochenen? Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu früh zum Tierarzt als zu spät.

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